Seit Dezember 2007 ist die halbe Kantstraße eine Baustelle. Am unteren Ende müssen neue Rohre verlegt werden, auf unserer Höhe pflanzen sie neue Bäumchen und die Kreuzung wird ein verkehrsberuhigter Bereich.
In der Rush Hour hat man Glück, wenn man mit 30 km/h hier durch fahren kann, weil die ganzen kleinen Nebenstraßen als Durchfahrtsstraßen gelten, wegen der Baustellen.
Wenn die Männer mit Rohrverlegungsrelevantem Gut nun ans Ende der Kantstraße wollen, müssen sie zunächst rechts bei uns hinein, um dann 100 Meter rückwärts zu rangieren. Genau das ist heute Morgen wieder geschehen. Ich parke gerne vor der Haustür, das muss man wohl nicht weiter erklären.
Dann habe ich aus dem Fenster gesehen, dass der Fahrer nur wegen mir nicht vernünftig Position zum Rückwärtsfahren annehmen kann. Ich also raus, um meinen Wagen woanders zu parken. Der Fahrer guckt mich an, hasserfüllt, stellt seinen Motor ab und fängt an zu schreien „Ist das denn möglich? Das ist ja unglaublich hier, do!“
Das hat man nun als herzensguter Bürger davon, wenn man dazu beitragen möchte, dass Fahrer von Baustellen-Material ihre Arbeit leichter verrichten können. Man wird beschimpft. Das hätte ich vielleicht in Ost-Westfalen erwartet, aber nicht hier!
Nächstes Mal parke ich mitten auf der Kreuzung.
Touché !
