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Beiträge vom November 2007

kevkev goes dadaismus

29. November 2007 · 4 Kommentare

übergabe ware

übergabe ware      wareüber gabe
überwage bare      gabeware über
überrabe wage      waregabe über
überware gabe      überwabe gare

warenübergabe
wagenüberware
über waren gaben
waren waren waren
über wagen waren
gaben gaben gaben
waren waren über gabe
rabe über wagenware
übergabe ware.

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montagsprosa II

26. November 2007 · 3 Kommentare

“wie es wirklich war”

ich habe dich nach hause getragen
was waren das zeiten.
du auf mir drauf, und ich kurz davor
dein leben mit einem einzigen kuss
zu verändern.
leicht sind diese tage nicht!
du weißt was ich meine,
wenn ich sage
“leben und leben lassen”.
wahrlich ein geruch des erfolgs
bis ich in den vergifteten apfel biss.

ich sehe die welt mit den ohren.
die leute sagen, wie es wirklich war
wenn der applaus im rausch des alkohols
unter dem sternenhimmel verstummt
und das geräusch klirrender flaschen
allgemein belästigt.
alkohol und tränen flossen damals gleichermaßen
und wir konnten uns nicht entscheiden
ob wir jetzt gehen oder für immer
untertan der devoten bleiben.

mind the gap,
mind the breaking dyke
and never cry in a cab!

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@=

23. November 2007 · Kommentar schreiben

 

“wir sind klone einer funktionierenden gesellschaft”

 


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die sache mit dem huhn

21. November 2007 · 3 Kommentare

Die Frage, die die Menschheit bewegt: Warum überquerte das Huhn die Strasse?

Kindergärtnerin:

Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Plato:

Für ein bedeutendes Gut.

Aristoteles:

Es ist die Natur von Hühnern, Strassen zu überqueren.

Karl Marx:

Es war historisch unvermeidlich.

Timothy Leary:

Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn zugestehen wollte.

Saddam Hussein:

Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes Recht, 50 Tonnen Nervengas auf das Huhn zu feuern.

Ronald Reagen:

Hab ich vergessen.

Captain James T. Kirk:

Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

Hippokrates:

Wegen eines Überschusses an Trägheit in der Bauchspeicheldrüse.

Louis Farrakhan:

Sehen Sie, die Strasse repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn “überquerte” den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.

Martin Luther King, Jr.:

Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Strassen zu überqueren, ohne dass ihre Motive in Frage gestellt werden.

Moses:

Und Gott kam vom Himmel herunter, und er sprach zu dem Huhn “Du sollst die Strasse überqueren”. Und das Huhn überquerte die Strasse, und es gab großes Frohlocken.

Fox Mulder:

Sie haben das Huhn mit eigenen Augen die Strasse überqueren sehen? Wie viele Hühner müssen noch die Strasse überqueren, bevor Sie es glauben?

Dana Scully:

Es war ein einfacher Biomechanischer Reflex, der häufig in Hühnern auftritt.

Richard M. Nixon:

Das Huhn hat die Strasse nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die Strasse NICHT überquert.

Clinton:

Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.

Machiavelli:

Das Entscheidende ist, dass das Huhn die Strasse überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Strasse rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

Jerry Seinfeld:

Warum überquert irgend jemand eine Strasse? Ich meine, warum kommt niemand darauf zu fragen “Was zum Teufel hat das Huhn da überhaupt gemacht?”

Freud:

Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Strasse überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

Bill Gates:

Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur die Strasse überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.

Oliver Stone:

Die Frage ist nicht “Warum überquerte das Huhn die Strasse?”, sondern “Wer überquerte die Strasse zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten?”

Darwin:

Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, Strassen zu überqueren.

Einstein:

Ob das Huhn die Strasse überquert hat oder die Strasse sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

Buddha:

Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

Ralph Waldo Emerson:

Das Huhn überquerte die Strasse nicht… es transzendierte sie.

Ernest Hemigway:

Um zu sterben. Im Regen.

Colonel Sanders:

Ich habe eines übersehen?

Andersen Consulting:

Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Marktposition. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie heran, die in 2taegigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf einem gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.

Opa:

Als ich jung war fragten wir nicht warum das Huhn die Straße überquerte. Jemand sagte uns das das Huhn die Straße überquerte und das war alles was wir wissen mussten!

Polizist aus L.A.:

Gib mir 10 Minuten mit dem Huhn und ich finde es heraus!

O.J. Simpson:

Das Huhn überquerte nicht die Straße. Ich spielte Golf mit ihm zu dieser Zeit.

SIEMENS Forschung:

Das Huhn nutzte im Rahmen unseres IntuitiveUse-Modells die ihm bereitgestellte Möglichkeit, per AutoCrossing seinen Straßenrand-Kontext zu wechseln. Die Tatsache, dass es mitten auf der Straße plattgefahren wurde und deshalb den anderen Straßenrand nicht erreichen konnte, ist uns seit längerem bekannt und zur Verbesserung weitergeleitet worden – es ist daher kein Bug, sondern nur eine Funktionsunschönheit.

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geräusche

19. November 2007 · 1 Kommentar

gegen “um 6.45 uhr aufstehen” habe ich ja im grunde genommen gar nichts. im grunde genommen habe ich auch nichts gegen klausuren. 7.55 beginn. stille. erstmal. autos, straßenbahnen im 5 minuten takt, ein gelegentliches husten von mitschülern, flaschen die geöffnet werden, raschelnde blätter. hatschi. gesundheit. danke.
kein problem.
dann gibt es aber die art von geräuschen, die einfach nicht zu einer klausur gehören, und gottverdammte scheiße ich weiß wovon ich rede.
bei der letzten oder vorletzten sowi-klausur ein bescheuerter hund der kein problem damit hatte, 30 minuten am stück zu kleffen, was mich nach 15 minuten zu einem schmunzeln, nach 20 zu einem leisen lachen zwingt und mich nach 25 minuten beinahe verrät weil ich langsam schmerzen vor unterdrücktem lachen habe.
ich weiß nicht was aus diesem hund geworden ist. vielleicht ist er tot. ich wünsche es ihm nicht, aber ich wäre auch nicht traurig.
jedenfalls blieb mir dieser hund heute fern. dafür gibt es seit neustem an der nachbarschule eine baustelle. das sind die penetranten geräusche wie man sie kennt, wenn man mit der bahn an so überdimensionalen baustellen vorbei schleicht, die den fahrer zur schrittgeschwindigkeit zwingen. nur hat man da meistens seine stöpsel im ohr und ist gerade eh zufrieden mit sich und der welt, weil das letzte, an das man denkt eine lk klausur ist. und man ist in sekunden oder minuten dran vorbei gefahren. im klausur-raum fährt niemand. und die quälenden hohen töne veranlassen einen nicht zum schmunzeln sondern zum morden. ich stell mir gerade mich mit chronischem tinnitus vor. das wäre party.
dann wagt sich noch tatsächlich einer mit seinem daumen am kugelschreiber zu klackern.
ich bin kein neurotiker.
ich habe kopfschmerzen.
der hund wäre mir heute lieber gewesen. ist eh montag, schlimm genug.

vielleicht hätte ich sogar zurück gebellt. man kann nicht nicht kommunizieren.

danke watzlawick.

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hi, ich war letztes jahr in guatemala!

16. November 2007 · Kommentar schreiben

…ist einer der besten anmachsprüche der welt überhaupt. mal sehen, ob ich davon noch gebrauch machen werde, hehe!
wo schnappt man sowas auf? genau an der universität duisburg-essen. nein, ich wurde mit dem spruch nicht angemacht, man erzählte mir aber von jenen szenarien, in denen dieser zusammenhangslose satz als flirtversuch zum einsatz kam. ich finds geil.
auf jeden fall war gestern eine wipäd party. wirtschafts-pädagogik. klingt trockener als ein witz von fips asmussen.

keine weiteren fragen.

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donnerstagsprosa

15. November 2007 · 2 Kommentare

ich gehe drei felder nach vorn
die grüne fee fliegt an mir vorbei
ich greife nicht mal nach ihr
sondern lasse sie passieren.
viele geschichten,
die tinte ist leer
keiner weiß mehr etwas zu sagen
keiner wagt noch mich zu fragen.
ich kneife die augen feste zu,
wenn der sandmann kommt
und werde sie erst wieder öffnen
wenn der bittere nachgeschmack
der letzten nacht verschwunden ist.

der drang jetzt zu gehen…

ein sommersturm erfasst mich,
ich bin hin und weg.
die konsequenzen verstecken sich vor mir.
schön, wenn man noch kooperieren kann.

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hallo welt, wie geht es dir?

14. November 2007 · 1 Kommentar

mit klick auf

kannst du mit deiner laune den weltendurschnitt beeinflussen und von 1 – 10 mit dem mauszeiger dein aktuelles befinden durch anklicken der ganzen welt zeigen.

nette spielerei aber eigentlich nicht wirklich mit sinn…

Kategorien: Ich und die Welt · Yeah!

montagsprosa

12. November 2007 · 12 Kommentare

der blaue himmel ist ein witz
wenn man sich die kahlen bäume anguckt
die menschen haben jetzt rote nasen
und dicke jacken an
in der stadt riecht es entweder nach brennholz
oder nach weihnachten
spät am nachmittag lösen
lichterketten und sterne die sonne ab
ich vermisse den sommer nicht,
ich warte nur auf den nächsten.
es wird noch richtig kalt,
vielleicht sogar weiß.

würdest du lachen?

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yes, we’re open!

10. November 2007 · 2 Kommentare

nachdem zwei großartige blogs nun aus dem web verschwunden sind, kann ich euch garantierten: rueckenbreaker.net bleibt für euch rund um die uhr da. nur bei uns bekommen sie die tücken des lebens mit einer deftigen portion (selbst-)ironie serviert.

wohl bekomm’s!

aktuell: der umzug schreitet voran, mein kleiderschrank ist weg und meine regale sehen traurig leer aus. ab mitte dezember wohne ich dann in duisburg-hamborn, unfern vieler kapitalistentempel einkaufszentren :-)
für ganz neugierige wühlmäuse habe ich hier etwas feines gefunden. so in etwa sieht die gegend aus. gut ne? klar, ich wohn ja auch da!

menschenopfer.com wird in unseren herzen fingern bestehen bleiben: ab heute keine großbuchstaben mehr. gabriel, mach mit!

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Oh nee, alles voll!

8. November 2007 · 1 Kommentar

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Betrunken auf deiner Terrasse und dann in deinem Bett

3. November 2007 · 4 Kommentare

Durch die Straßen
auf allen Vieren,
auch im Dunkeln
immer Meilen voraus!

Ich bunter Hund
und Passivraucher.
Keine Insel, aber ein Herz
so groß wie New York
zu verschenken.
Mache Sprünge
über die Pfützen der Stadt
Oftmals gar nicht mehr erkennbar
was ist und was war.
Bunte Farben.

Ein Tanzschuh aus Gold
ist verloren und wertlos wenn
sein Gegenstück fehlt.
Versetz keine Berge,
um das zu verstehen,
was für dich wichtig ist.

Ich bunter Hund,
und Mann im besten Alter.
Alle Augen auf mich,
ich schüttelte hundert Hände
bevor Füße vor mir flüchteten.
Bin hier, bin da,
bin Boom und Depression,
schrieb Liebe an Wände
und legte meine Arme um die Welt.

Naja, fast.

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