Ja, ich bin seit gestern vormittag wieder aus dem wunderschönen Blanes an der katalanischen Küste in Spanien zurück. Es waren sechs verdammt geile Tage/Abende/Nächte. Die Hinfahrt war schon sehr geil. Vorher noch eben mit Rafa nach Kaufland und Proviant etc. kaufen und um 17 Uhr gings dann auch schon los. Noch sahen wir alle sehr frisch aus. Nach ein paar Kilometern wurden dann im Bus schon die Zimmereinteilungen geregelt. Mein Zimmer: Rafa, Micha, Tobi und ich.
Im Bus hatte ich – wie ich fande – den besten Platz. Hintertür rein, die drei Stufen hoch dann rechts. Hinter mir saß also niemand, was heißt, dass ich meinen Sitz nach hinten machen konnte wie und wann ich wollte (also immer). Unser Busfahrer war Hesse und die erste richtige Pause um “ne Zigaredde zu rauchen un Pibbi zu mache” machten wir nach ca. 3 1/2 Stunden in dem von mir sehr geliebten Großherzogtum Luxemburg. Und was kauft man sich, wenn man in Luxemburg rastet? Hm? Klar, Galak Pop Ri, der geilste Schokoriegel der Welt. Gleich mal ein Paar gekauft, alle in die Hosentasche gesteckt und 200 km weiter konnte ich die quasi schon trinken. Echt, ey…!
Und was Frankreich angeht: Alten Vater, wie groß kann ein Land eigentlich sein? Luxemburg in 25 Minuten durchquert und in Frankreich fast zwölf Stunden durch die Dunkelheit gefahren. Mondieu …
Dann endlich angekommen, hoch in die “Segundo” (2. Etage) gerannt, Tür versucht aufzumachen, Tür aufbekommen, und …. watn datn hier? Enttäuschung. Die Zimmer waren viel zu eng, die Dusche war so eng, dass man fast beide gegenüberliegende Wände mit seinen Schultern berühren konnte. Supi. Man muss ja Platz sparen wo man kann, und so verfehlte die Tür jedesmal wenn man sie öffnete nur leicht die Toilette, da hätte man vielleicht gerade mal einen Bleistift zwischen halten können.
Das Hotel lag circa 250 Meter vom Strand entfernt. Es verfügte über einen Billardtisch, eine Dartscheibe einen Internet-PC und ein Klavier. Oh, super, könnte man ja abends mal drauf spielen. Ja, scheiße, das Ding war so dermaßen verstimmt! Mein Ohr ist noch nie so vergewaltigt worden, dass haben nicht mal die Chemical Brothers geschafft
. Mehr als einen halben Ton Unterschied pro Oktave… aber egal
Abends nach 23.00 Uhr gings natürlich mit Alkohol an den Strand, welcher übrigens trotz Überfüllung sehr chillig war. Direkt mal auf die felsigen Steine gelitzt, gesonnt, und Wellengebadet.
Am Montag, den 13.8. fuhren wir dann nach Barcelona, das eine Stunde mit dem Bus sehr gut zu erreichen war (denke ich mal, ich war ja nicht am Steuer). Der Reiseleiter, also der Herr am Mikro vorne im Bus war der selbe wie im Mai 2006, der Thomas. hat in der “Weltstadt Oberhausen” gelebt, wie er sagt, und lebt seit 13 Jahren in Lloret de Mar.
Und weil Barcelona so toll war fuhren wir Donnerstag gleich nochmal hin. Da wollte man mich dann auch bescheißen. Ich wollte eine Rheinische Post, weil ich von den Mafiageschichten in Duisburg gehört habe. Kostet 1,50 € in Spanien ich gebe 10 € und bekomme nur 3 Euro oder so wieder. Man, wie lange das gedauert hat bis der Kerl gecheckt hat was ich wollte.
Habe alles gut überstanden, nen Urlaubsflirt gabs nicht, und mit meinem Geld bin ich genau bis zum Luxemburg-Halt auf der Rückfahrt ausgekommen.
Achja, und meinen Camcorder hatte ich diesmal mit, allerdings vergaß ich das Aufladekabel mitzunehmen, ergo fehlt die Rückfahrt komplett. Mal gucken ob ich das Gefilmte noch schneiden und bearbeiten werde.
Ja nee aber doch vielleicht weil aufjeden Fall, ne, nee weißte, Spanien ist schon echt was Tolles. Nachm Abi vllt. wieder dort. Mit Anni. Mal shauen. Immer wieder gerne
In dem Sinne,
Adios!